Affenmesserkampf gibts seit 2007 (ein heißer Sommer) und die kommen aus Kiel! “Clowns In Wut” ist dabei das 3te Album
nach “Seine Freunde Kann Man Sich Nicht Aussuchen ” und “Doch”. Die Band besteht aus: Hauke spielt Drums (Pyroneer),
Leif (The Bad Days, Dieter Jackson), und Torben ( Diane Parkers Little Accidents) spielen Gitarre Mirko am Bass und
Hannes (Die Bullen, Tackleberry) am Gesang. Besetzungswechsel seit der letzten Platte gab es nicht.
Was ist neu bei “Clowns in Wut” inhaltlich: “..irgendwie ist alles ernster. Obwohl immernoch spaßig. Hohn und Spott den
ernsten Themen” während musikalisch der Sound wieder ein “bischen asiger” geworden ist.
“Ich, Du, wir, die Gesellschaft. Alle pissen sich voll vor Angst. Angst vor Fremden, Angst vor dem Abstieg, Angst vor sich
selbst, Angst vor der eigenen Courage. Angst, Angst, Angst. Nicht nur die armen Würstchen aus den Plattenbauten, sondern
auch die armen reichen Würstchen …” spiegelt sich im Cover wieder. Während textlich “Wir über uns, Rassismus,
individuelle Selbstbestimmung, Bundeswehrwerbung, Scripted-reality-show-Zuschauer, Männerbünde,
Verschwörungstheoretiker, Spießer, emotionale Verkrüppelung, schon wieder Rassismus und Camp-David-Hemden. In
dieser Reihenfolge.” beackert werden.
Was dieses Release aus dem Sumpf der Punk Veröffentlichungen hervorhebt umschreibt Affenmesserkampf selber so:”…
Punk ist ja schön und gut. Aber Punk ist auch kalter Kaffee. Ein zahnloser Löwe. Eine gescheiterte Revolution. Kitsch. Aber
hält sich immer noch für rebellisch und relevant. Affenmesserkampf nicht. Affenmesserkampf sind kalt, zahnlos, gescheitert,
verbittert, authentisch und scheiße sauer. Wie ein Hyäne ohne Zähne. Keine Gefahr für den König, aber immer noch voll
ätzend…”
Wer dieses Album kauft bekommt: ” Ironischer als Mülheim Asozial, Authentischer als Slime, cooler als Abfukk, dümmer
als Kotzreiz, asiger als Turbostaat, verschrobener als Rachut, witziger als Feine Sahne, wütender als alles andere.”